Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen

Kultur

Geschichte erleben und Tradition entdecken

Sehenswürdigkeiten

In Gei­sel­höring gibt es viel zu se­hen und noch mehr zu ent­deck­en. Oft sind es ge­ra­de die klei­nen Din­ge, die ins Au­ge fal­len – ei­ne be­son­de­re Per­spek­tive, ein Licht­spiel oder ein De­tail, das ein wun­der­schö­nes Fo­to­mo­tiv er­gibt.

Ne­ben den be­kann­ten Zie­len lohnt sich auch ein Blick in die sanft hü­ge­li­ge Land­schaft, die La­ber­au­en und die an­gren­zen­den Wäl­der – über­all gibt es et­was zu ent­deck­en.

Am bes­ten er­kun­den Sie die Um­ge­bung zu Fuß oder mit dem Fahr­rad und ge­nie­ßen da­bei die ein­zig­ar­tige Land­schaft. Hier kön­nen Sie zur Ru­he kom­men, ent­span­nen und ganz ne­ben­bei die Se­hens­wür­dig­kei­ten Gei­sel­hö­rings ent­deck­en.

Auch im nä­he­ren und wei­te­ren Um­land war­ten vie­le loh­nens­wer­te Aus­flugs­zie­le auf Sie.


Gebäude und Denkmäler

Gei­sel­höring be­ein­druckt mit his­to­ri­schen Bau­wer­ken wie dem Rat­haus von 1525, dem Re­nais­sance-Bür­ger­haus, dem En­sem­ble in Hain­dling oder dem Stor­chen­turm. Zahl­rei­che Denk­mä­ler, Brun­nen und Ge­denk­stei­ne er­zäh­len von der rei­chen Ge­schich­te und le­bend­i­gen Tra­di­tio­nen der Stadt und ih­rer Orts­tei­le.

„Alte Schule Haindling" - Haindling 14

Hain­dling zählt zu den äl­tes­ten Ma­ri­en­wall­fahrts­or­ten Bay­erns. Im ma­le­ri­schen Orts­kern be­fin­det sich ein be­son­de­res En­sem­ble aus zwei Wall­fahrts­kir­chen, dem ehe­ma­li­gen Gast­haus und dem ehemaligen Schul­haus.

Der mitt­le­re Bau­kör­per wur­de 1680 als Schul- und Leh­rer­wohn­haus er­rich­tet. Nach meh­re­ren Um- und An­bau­ten ent­stand 1905 der heu­tige Turm als letz­te gro­ße Bau­maß­nah­me.

Um 1950 wur­de der Schul­be­trieb ein­ge­stellt. Das Ge­bäu­de dien­te da­nach der Kir­che, ört­li­chen Ver­ei­nen und der Dorf­ju­gend als Treff­punkt.

Seit 2002 wur­de das ehe­ma­li­ge Schul­haus um­fas­send sa­niert. Ent­stan­den ist ein lie­be­voll ge­pfleg­tes Ge­bäu­de, das mit den präch­ti­gen Wall­fahrts­kir­chen im Hin­ter­grund ein ma­le­ri­sches Bild ab­gibt.

Bürgerhaus mit Sitzungssaal - Stadtplatz 18

Das his­to­ri­sche Bür­ger­haus am Stadt­platz stammt aus der Ren­ais­sance­zeit (16./17. Jahr­hun­dert) und wur­de von ei­nem ita­lie­ni­schen Kauf­mann na­mens Del­de­ga­no er­baut.

Im ers­ten Stock be­fin­det sich die Stadt- und Pfarr­bü­che­rei. Der Sit­zungs­saal im zwei­ten Stock bie­tet Raum für ver­schie­dens­te Ver­an­stal­tun­gen – dar­un­ter Sit­zun­gen, Trau­un­gen, Eh­run­gen und Aus­stel­lun­gen.

Eiskeller Haindling - Haindling 11

Ein his­to­ri­sches Ge­bäu­de, das einst zur La­ge­rung von Eis zum Küh­len ge­nutzt wur­de.

Nach ei­ner um­fas­sen­den Sa­nie­rung wird der Eis­kel­ler heu­te vom Eis­kel­ler-Ver­ein als Ver­samm­lungs­ort, Dorf­la­den und Ca­fé ge­nutzt – und hat sich da­mit zu ei­nem be­lieb­ten Treff­punkt im Ort ent­wick­elt.

www.eiskeller-haindling.de

Historisches Rathaus - Stadtplatz 4

Mit­ten am Stadt­platz steht das his­to­ri­sche Rat­haus aus dem Jahr 1525 – er­kenn­bar am wun­der­schö­nen Uhr­turm. Bis heu­te ist dort die Stadt­ver­wal­tung un­ter­ge­bracht.

Stadtplatz Geiselhöring

Der Stadt­kern von Gei­sel­höring prä­sent­iert sich mit sei­nen brei­ten, be­hä­bi­gen Bür­ger­häu­sern be­son­ders ein­drucks­voll. Vie­le Ge­bäu­de ziert ein mäch­ti­ger Stu­fen­gie­bel oder ein ge­schweif­ter Ba­rock­gie­bel.

Be­son­ders her­vor­zu­he­ben sind das his­to­ri­sche Rat­haus und das eben­so se­hens­wer­te Bür­ger­haus.

Schloss Sallach - Sallach 53 a

Das Schloss be­fin­det sich seit 1930 in Pri­vat­be­sitz und kann nur von au­ßen be­sich­tigt wer­den.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den Sie un­ter:
www.sallach-online.de

Storchenturm - Rosengasse

Auf dem Turm ist je­des Jahr wie­der ein Stor­chen­pär­chen in sei­nem Nest zu se­hen. Be­son­ders die wei­te Ebe­ne des La­ber­tals und der Fluss­lauf der La­ber zie­hen re­gel­mä­ßig Stör­che und vie­le an­de­re Vo­gel­ar­ten an.

Kriegerdenkmal (alt) und Friedenseiche - Straubinger Straße

Das alte Krie­ger­denk­mal wur­de am 24.08.1907 vom bis heu­te be­ste­hen­den Krie­ger- und Ve­te­ra­nen­ver­ein zur Er­in­ne­rung an die Frank­reich­krie­ge 1870/71 er­rich­tet und ein­ge­weiht.

Die mäch­ti­ge Frie­dens­eiche pflanz­te die Gei­sel­hö­rin­ger Schul­ju­gend im Jahr 1871 als Zei­chen des Frie­dens.

Kriegerdenkmal (neu) - Bahnhofstraße 1

Das neue Krie­ger­denk­mal wur­de im Herbst 1956 ein­ge­weiht. Es er­in­nert an die Ge­fal­le­nen der bei­den Welt­krie­ge – und zu­gleich an die Trau­er und den Schmerz der Hin­ter­blie­be­nen.

Die Trau­er der Wit­wen und Fa­mi­lien wird durch die Frau­en­ge­stalt im Denk­mal ein­drück­lich ver­bild­licht.

Schäfflerbrunnen - Straubinger Straße 13

Das Denk­mal wur­de 1997 er­baut, um den Gei­sel­hö­rin­ger „Schäff­lern“ ein blei­ben­des Zei­chen zu set­zen. Be­reits 1993 fei­er­te die Schäff­ler­grup­pe Gei­sel­höring ihr 100-jäh­ri­ges Be­ste­hen.

Der tra­di­tio­nel­le Schäff­ler­tanz fin­det auch in Gei­sel­höring al­le sie­ben Jah­re nach über­lie­fer­ten Kri­te­rien und Vor­schrif­ten statt.

Gedenkstein 1000 Jahre Sallach - Sallach

Zum 1.000-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um von Sal­lach wur­de 2010 ein Ge­denk­stein als blei­ben­des Zei­chen der Dorf­ge­schich­te ein­ge­weiht. Der Na­me „Sal­lach“ – ur­sprüng­lich „Sa­laht“ – geht auf die Sal­wei­den zu­rück, die die frü­he An­sied­lung um­ga­ben.

Der Stein soll Ge­ne­ra­tio­nen von Ein­woh­nern und Be­su­chern an die lan­ge und le­bend­i­ge Ge­schich­te des Or­tes er­in­nern – und an das be­son­de­re Ju­bi­lä­ums­jahr 2010.

Gebäude Denkmäler

Eisenharte Pilger „Haindlinger Pilgergruppe"

Die „Hain­dlin­ger Pil­ger­grup­pe“ weist seit 2007 am Kreis­ver­kehr auf die jahr­hun­der­te­al­te Be­deu­tung des Wall­fahrts­or­tes hin – mit der Kir­che im Hin­ter­grund ein be­ein­druck­en­des Bild.

Die Idee von Chris­tine Rei­tin­ger, Vor­sit­zen­de des Eis­kel­ler­ver­eins, wur­de im Team um­ge­setzt: ent­wor­fen von der Gei­sel­hö­rin­ger Res­tau­ra­to­rin An­ge­la Ram­sau­er, ge­fer­tigt von der Fir­ma Lim­ber­ger und Lud­wig Prit­scher vom Gar­ten­bau­ver­ein.

So ent­stand ein sel­te­nes Denk­mal mit viel Re­gio­nal­be­zug und ho­her sym­bo­li­scher Kraft.

Haindlinger Pilgergruppe

Stadt- und Kirchenführungen

Spuren der Vergangenheit

Er­le­ben Sie die Ge­schich­te und Kul­tur Gei­sel­hö­rings bei ei­ner span­nen­den Stadt- oder Kir­chen­füh­rung. Ent­de­cken Sie be­son­de­re Orte, his­to­ri­sche Bau­wer­ke und ver­steck­te De­tails – fach­kund­ig be­glei­tet und mit vie­len Ein­bli­cken in die reiche Ver­gan­gen­heit der Stadt.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier:
www.eiskeller-haindling.de

Kontaktdaten
Eiskeller Haindling e.V.

Groß 6
94333 Geiselhöring
Tel. 09423 902217

Stadtplatz in Geiselhöring

Schäfflertanz

Tradition mit Takt und Tanz

Seit 1893 ist der Schäff­ler­tanz fest im Gei­sel­hö­rin­ger Le­ben ver­wur­zelt. Ver­mut­lich von ei­nem Gei­sel­hö­rin­ger Fass­bin­der aus Mün­chen mit­ge­bracht, wur­de das Brauch­tum vom Turn­ver­ein über­nom­men. Seit­dem wird der Schäff­ler­tanz al­le sie­ben Jah­re an den Faschings­ta­gen auf­ge­führt.

Le­dig­lich im Kriegs­jahr 1942 fiel der Gei­sel­hö­rin­ger Schäff­ler­tanz aus. Zum 100-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um 1993 wa­ren fast 40 Schäff­ler­grup­pen aus Bay­ern und Ös­ter­reich zu Gast.

Teilnahme nach festen Kriterien
Die Mit­wir­ken­den müs­sen stren­ge Kri­te­ri­en er­fül­len: Nur Män­ner dür­fen mit­tan­zen – un­ver­hei­ra­tet, sport­lich ak­tiv, min­des­tens 18 Jah­re alt und bart­los.

Schäfflertanz
Schäfflertanz

Freilichtspiel Eva Plenningerin

Zeitreise ins 17. Jahrhundert

Das Fest­spiel Eva Plen­nin­ge­rin, ge­schrie­ben vom Gei­sel­hö­rin­ger Dr. Wil­fried A. Geis zur Stadt­er­he­bung 1952, wur­de beim Fest­abend im Gei­sel­hö­rin­ger Hof ur­auf­ge­führt. Das Stück lässt die Zeit um 1632 wie­der le­ben­dig wer­den – zur Zeit des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges, als der Schwe­de und die Pest Schre­cken ins La­ber­tal brach­ten.

Im Herbst 1992, zum 40-jäh­ri­gen Stadt­ju­bi­lä­um, ins­ze­nier­te Hans Vi­ca­ri aus Strau­bing das Stück neu. Seit­dem fin­det es als Frei­licht­spiel im his­to­ri­schen Be­reich rund um die Lins­kir­che und das ehe­ma­li­ge Klos­ter im vier­jäh­ri­gen Rhyth­mus gro­ßen An­klang.

Mehr über den Eva Plenningerin Festspielverein Geiselhöring 1992 e.V. erfahren Sie auf der Website www.eva-plenninger.de

Kontaktdaten
1. Vorstand Thomas Drexler
Weberstrasse 11
94333 Geiselhöring
Tel. 09423 / 3100
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Logo des Festspielvereins Eva Plenningerin