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Open-Air-Foto-Ausstellung über Norwegen

Eine Ausstellung über Norwegen mit übergroßen Bildern gibt es aktuell in Geiselhöring in den Laber-Auen Richtung Greißing zu sehen. Die Bilder wurden wie schon bei zwei Ausstellungen in der Vergangenheit auf großen Bauzäunen aufgezogen, die entlang eines Rundgangs aufgestellt sind. Ein Bild hat die Größe von 3,4 auf 1,7 Metern. Erläuterungstafeln geben jeweils eine kurze Auskunft zu den Motiven.
 
Organisiert hat die Ausstellung Bernhard Krempl zusammen mit der Stadt Geiselhöring und finanzieller Unterstützung aus dem Regionalbudget der ILE Laber.
 
Krempl war zweimal in Norwegen, insgesamt sechs Wochen, und hat das Land fotografisch festgehalten. Er ist von Oslo nach Holmenkollen, Lillehammer und Trondheim gefahren und dann über den nördlichen Polarkreis zu den Lofoten.
 
Die Lofoten sind laut Krempl ausgesprochen interessant in Norwegen. Das Besondere an der Halbinsel sind die Bebauungen und die Brücken. Es gibt Dörfer, die nur auf Gestein, teils im Meer, gebaut und nur über Brücken erreichbar sind. So Henningsvaer, ein Fischerdorf, das vom Fischfang lebt. Es hat sogar einen Fußballplatz mit Kunstrasen und Flutlicht, alles auf Gestein erbaut.
 
Dann ging es für Krempl zum nördlichsten Punkt von Norwegen, der Stadt Tromsö, und entlang der Westküste ging es wieder zurück über Bodö, Kristiansund, Molde und Alesund nach Bergen. Bergen ist die zweitgrößte Stadt in Norwegen. Von hier aus ist Krempl wieder mit dem Schiff nach Deutschland zurückgefahren.
 
Norwegen ist ein relativ reiches Land und die Berge, Gletscher und Nationalparks sind interessant für Besucher. Krempl war das erste Mal alleine und beim zweiten Mal mit seinem Fotofreund Gerhard Faltermeiter in Norwegen. Er hat tolle Fotos mitgebracht und die 26 Bilder, die auf dem Rundgang zu sehen sind, sagen sehr viel über Norwegen aus. Besucher, die die Bilder bereits gesehen haben, sind von der nunmehr dritten Open-Air-Fotoausstellung von Bernhard Krempl wieder sehr begeistert.
 
Die Ausstellung bleibt noch bis Sonntag, 25. Oktober, aufgebaut. Der beschilderte Zugang befindet sich gegenüber dem Autohaus Lichtinger an der Landshuter Straße. Geparkt werden kann auf dem öffentlichen Parkplatz neben dem Autohaus.
 
Der 2,3 Kilometer lange Rundgangführt über die Seidl-Mühle in Richtung Greißing und über die Riedl-Mühle wieder zurück in Richtung Erl-Festwiese. Über die Seidl-Mühle kehrt man über den Gehweg zum Ausgangspunkt in der Landshuter Straße zurück.
 
Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
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