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Schienenersatzverkehr: Halteverbote am Stadtplatz

In der vergangenen Woche hatte der Mitarbeiter des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, der den ruhenden Verkehr in Geiselhöring kontrolliert hat, sehr viel zu tun am Stadtplatz: Zahllose Autofahrer  haben die neu eingerichteten absoluten Halteverbotszonen nicht beachtet, die seit Montag links und rechts der Straße gelten – konkret auf der nördlichen Seite auf der Länge des Bürgerhauses sowie auf der gegenüberliegenden Seite vom Eingang zum Erl-Biergarten entlang des ehemaligen Volksbank-Gebäudes bis zum Beginn des Geschäftshauses, in dem zuletzt Mode Schweiss ansässig war. Diese Straßenabschnitte sind seit vergangenem Montag als Haltebereiche für die Busse des Schienenersatzverkehrs ausgewiesen, der im Zuge der Sperrung der Bahnstrecke Obertraubling-Passau eingerichtet wurde. Weil in den Halteverbotszonen trotzdem vielfach geparkt wurde, mussten die Busse häufig auf der Straße anhalten. Infolgedessen kam es oft zu Stauungen und leichtem Verkehrschaos am Stadtplatz.

Viele Bürger haben die neuen Schilder scheinbar schlichtweg noch nicht wahrgenommen, zumal sie zum Teil an bestehenden Laternen- oder Fahnenmasten angebracht sind. Aber die Unaufmerksamkeit kann teuer werden: Wer in diesen übergangsweise eingerichteten Halteverbotszonen parkt, riskiert einen Bußgeldbescheid, informiert auf Nachfrage Johann Bleicher, Teamleiter ruhender Verkehr beim Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz. Denn der Parksünder erfülle gleich zwei Tatbestände: 55 Euro Bußgeld würden fällig für das Parken 15 Meter vor und hinter einem Haltestellenschild, wo striktes Parkverbot gilt. Auch für das Halten in diesem Bereich werden bereits 20 Euro fällig, da hier ein absolutes Haltverbot installiert wurde.

Die Stadt und der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz bitten deshalb alle Verkehrsteilnehmer, die neue Beschilderung besonders zu beachten und die ausgewiesenen Halteverbotszonen freizuhalten.

Wie immer bei neu eingeführten Verkehrsregelungen ist der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz jedoch anfangs bei den Kontrollen kulant, damit sich die Bürger an die neue Situation gewöhnen können:  „Diese Woche hat der Mitarbeiter vor Ort die Falschparker nur mündlich verwarnt oder ihnen gelbe Karten als Verwarnungen hinter die Windschutzscheibe gesteckt. Auch kommende Woche werden wir das noch so handhaben. Aber danach werden Verkehrsverstöße konsequent geahndet.“

Der Schienenersatzverkehr soll nach jetzigem Stand bis 12. Dezember aufrechterhalten werden, und solange bleiben auch die Halteverbotszonen bestehen – die der Stadt zahlreiche Parkplätze mitten in ihrem Herz kosten.

Bildinfo: Eine typische Situation in der vergangenen Woche: Die Busse des Schienenersatzverkehrs konnten oft nicht an den ausgewiesenen Haltestellen links und rechts des Stadtplatzes anhalten, sondern mussten auf der Straße stehen bleiben, weil Autofahrer die ausgewiesenen Halteverbotszonen nicht freigehalten haben. 

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