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Christian Lorenz, Regionalmanager der Deutschen Telekom, Bürgermeister Herbert Lichtinger, und Simon Eisenhut, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Stadtverwaltung (von links), unterzeichneten den Vertrag über den geförderten Breitbandausbau in Geiselhöring durch die Telekom. 

Glasfaser-Ausbau wird Wirklichkeit

Eine Internet-Geschwindigkeit von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde soll bald Realität werden in Geiselhöring: Die Telekom wird sowohl den eigenwirtschaftlichen Glasfaser-Ausbau im Kernort und in den Ortsteilen vornehmen als auch parallel dazu den geförderten Ausbau in „grauen Flecken“ im Gemeindegebiet, die aktuell mit einer sehr schlechten Versorgungsgeschwindigkeit zu kämpfen haben. Das ist vor allem in Weilern und Einzelhöfen der Fall. Vor kurzem fand im Rathaus offiziell die Vertragsunterzeichnung für den geförderten Glasfaser-Ausbau statt. Aktuell wird die Planung des Glasfasernetzes für Geiselhöring erstellt; der Ausbau soll bis 2029 abgeschlossen sein.

Mit einem Glasfaseranschluss ist das heimische WLAN so stabil und zuverlässig, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können. Neben Arbeitsplätzen, Schulen und der Ärzteversorgung gehört ein Glasfasernetz mittlerweile zu einem wichtigen Standortvorteil einer Kommune. Die Stadt Geiselhöring hat bereits in der Vergangenheit die notwendige Maßnahmen für den jetzigen weiteren Glasfaser-Ausbau umgesetzt. Im Rahmen des ersten Ausbauprogramms wurde die Telekom beauftragt, alle grauen Kabelverzweiger-Kästen in der Stadt und in den Ortsteilen mit Glasfaserkabeln auszurüsten. Dadurch können im nächsten Schritt die  Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegt werden und die Stadt kann zur Finanzierung des geförderten Ausbaus in den abgelegenen Ortsteilen die aktuellen Förderprogramme von Bund und Freistaat nutzen.

Verlegung ins Haus kostenlos

 

Das dafür notwendige Markterkundungsverfahren hat das Regensburger Ingenieurbüro IKT für die Stadt durchgeführt. Das Ergebnis ist zweiteilig: Zum einen wird im Kernort von Geiselhöring und in den Ortsteilen der Breitbandausbau auf bis zu 1000 Megabit pro Sekunde durch die Telekom eigenwirtschaftlich erfolgen. Das heißt hier nutzt der Anbieter selbst die bereits vorhandene Glasfaser-Infrastruktur, um sie weiter auszubauen, sprich die Glasfaseranschlüsse kostenlos bis in die Häuser zu verlegen. Um einen passenden Tarif für die Nutzung des Anschlusses müssen sich die Bewohner freilich selbst kümmern.

Das zweite Projekt ist die Versorgung der Einzelhöfe und Weiler im Gemeindegebiet, die sich bisher mit DSL-Anschlüssen und schwachen Übertragungsraten herumschlagen, mit kostenlosen Glasfaseranschlüssen. Auch diese Anbindung wird die Telekom umsetzen: Das Unternehmen hat sich im Auswahlverfahren für den geförderten Ausbau auf ebenfalls bis zu 1000 Megabit pro Sekunde durchgesetzt. Vor kurzem war Christian Lorenz, Regionalmanager der Deutschen Telekom, zu Gast im Rathaus, um offiziell den Vertrag für den geförderten Ausbau zu unterzeichnen.

 

Förderzusage über 6,8 Millionen Euro

 

Da der Breitbandausbau in abgelegenen Orten und Weilern sehr kostspielig ist – es geht um ein Volumen von 7 Millionen Euro, dessen Finanzierung sich die Stadt alleine nicht leisten könnte – wird er vom Bund und vom Freistaat im Rahmen der Gigabitrichtlinie gefördert. Die Stadt hat die Zusage für Fördergelder von insgesamt 6,4 Millionen Euro. Den Differenzbetrag muss sie allerdings selbst zahlen. Ein erster Teil ist dafür schon im aktuellen Haushalt eingeplant, denn die Arbeiten sollen schon Ende 2026 beginnen und bis 2029 abgeschlossen sein.

Die Telekom wird mehr als 338 Kilometer Glasfaserkabel bis in Haus verlegen und 40 neue Netzverteiler aufstellen, informierte Christian Lorenz bei der Vertragsunterzeichnung. Bürgermeister Herbert Lichtinger zeigte sich dabei hocherfreut,  dass die Steigerung der Internet-Geschwindigkeit auf bis zu 1000 Megabit pro Sekunde in ganz Geiselhöring umgesetzt wird. Der eigenwirtschaftliche Ausbau des Netzes im Kernort und in den Ortsteilen sowie der geförderte Ausbau in den Einzelhöfen und Weilern sollen nach Auskunft der Telekom parallel erfolgen.

„Glasfaser ist die Infrastruktur des 21. Jahrhunderts – sie verbindet Menschen, stärkt Betriebe und macht Geiselhöring fit für die digitale Zukunft“, sagte Bürgermeister Herbert Lichtinger bei der Zusammenkunft im Rathaus. Dem pflichtete Christian Lorenz bei:  „Mit dem Ausbau investieren wir in die digitale Infrastruktur, die heute unerlässlich ist, um Bildung, Arbeit und Freizeit von morgen zu ermöglichen“, sagte der Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Unser Ziel es, das Vorhaben schnell und mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen für Anwohner abzuschließen. Deswegen arbeiten wir mit der Stadt Geiselhöring eng zusammen. Transparenz und professionelles Baustellenmanagement sind dabei oberstes Gebot.“

Haushalte werden benachrichtigt

Sobald die Planungen abgeschlossen sind und die Telekom nähere Informationen zur Beauftragung der Anschlüsse mitteilen kann, werden weitere Benachrichtigungen durch die Telekom und die Stadt erfolgen. Damit die Bürger von Geiselhöring die Vorteile von einem Glasfaseranschluss nutzen können, benötigt die Telekom die Unterstützung der Eigentümer der Immobilien. Notwendig ist das Einverständnis, das Gebäude an das neue Netz anzuschließen. Alle Anwohner im Ausbaugebiet werden per Post kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert. Auch wer zur Miete wohnt, kann den Glasfaseranschluss bei der Telekom beantragen: Sie kontaktiert die Vermieter. Dann wird besprochen, wo die Glasfaser ins Haus kommt und wie sie im Haus verläuft.

Bildinformation: Christian Lorenz, Regionalmanager der Deutschen Telekom, Bürgermeister Herbert Lichtinger und Simon Eisenhut, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Stadtverwaltung (von links), unterzeichneten den Vertrag über den geförderten Breitbandausbau in Geiselhöring durch die Telekom. 

 

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